Ohne Pflege geht es nicht
Ohne Pflege geht es nicht

Ohne Pflege geht es nicht

Jetzt im 4. Jahr setzen sich die Pflanzen durch, für die die Bedingungen ideal sind. Diese versuche ich per manuellem Jäten Herr zu werden. Für die Maht ist es noch zu früh. Die Margariten sind noch nicht verblüht.

Ich reiße dieses Gras, welches zum Teil in solchen Büscheln wächst, spätestens bevor die Ähren reif werden raus. Es ist ein Süßgras, welches sich schnell vermehrt. Solche Büschel wie auf dem Foto gab es im 2. und 3. Sommer, jetzt ist das Gras durch das häufigere Ausreißen nur noch vereinzelt vorhanden.
Das Labkraut hat sich extrem ausgebreitet. Es ist das mit den kleinen weißen Blüten. Der Wildblumenrasen wirkt dadurch wie eine Wiese. Um ein weiteres Aussähen über die Samen zu vermeiden, reiße ich Pflanzen mit Blütenständen ab. Die Wurzeln sind sehr gut verankert und weitläufig. Evtl. muss ich nächstes Jahr einige Wurzeln ausgraben. Da das Labkraut recht filigran zwischen den anderen Pflanzen wächst, macht das Jäten richtig Arbeit. Die Wegeriche haben sich auch sehr vermehrt. Ich rupfe die meisten Samenstände ab, um eine weitere Verbreitung zu verhindern.
Der Hornklee hat auch gute Bedingungen und wächst definitiv zu hoch.
Der Wiesensalbei, im Foto die lilafarbenen Blüten, hat sich ziemlich stark verbreitet.
Hier das Ergebnis nach dem Ausreißen vor allem vom Weißen Labkraut. Vereinzelt sind noch Labkraut Pflanzen zu sehen, aber die Masse mit den Blütenständen habe ich entfernen können (wenn auch die meisten Wurzeln noch in der Erde vorhanden sind).
  • Auch andere größer wachsende Pflanzen und unerwünschte Pflanzen wie Diesteln reiße ich möglichst mit Wurzeln raus.
  • Die Ähren der größeren Gräser rupfe ich teilweise auch weg, wenn ich an der Stelle sowieso bin.
  • Die Fugen der Wege und der Terrasse sollten mglst. krautfrei sein.

Es ist zur Zeit mehr Arbeit, als alle 4 Wochen Rasen zu Mähen. Erstaunlich, dass es jetzt im 4. Jahr vor allem durch das Weiße Labkraut so arbeitsintensiv wird. Aber die „Ausbeute“ belohnt mich, ich erfreue mich an der Insekten- und Vogelvielfalt. Auch der Igel wird jetzt genügend Futter finden.