Bildunterschriften: Lateinischer Name / Deutscher Name / Vorkommen / Kategorie Rote-Liste-Zentrum
Bienen, Hummeln

Anthophora plumipes / Gemeine Pelzbiene / überall ziemlich häufig / ungefährdet
Dicht pelzig behaart. Männchen am ganzen Körper mit gelbbrauner bis grauer Behaarung. Weibchen braun oder schwarz behaart.1

Apis mellifera / Honigbiene / als Haustier sehr häufig / ungefährdet
Die über viele Jahre beständigen Staaten (Völker) können sich aus bis zu 80.000 Arbeiterinnen zusammensetzen, die von jeweils einer Königin dominiert werden. Sie kann 4 – 5 Jahre alt werden, während Arbeiterinnen nur 4 – 5 Wochen leben.2

Bombus hortorum / Gartenhummel / häufig / ungefährdet
Das Nest befindet sich auf oder oberflächennah in der Erde, kann aber auch in verlassenen Vogel- und Mäusenestern, Ställen, Scheunen, Schuppen und Dachböden gebaut werden. Ein ausgewachsenes Volk besteht aus etwa 50 bis 100 Arbeiterinnen. Wie die meisten langrüssligen Hummelarten ist die Gartenhummel ein Pocketmaker, lagert den Pollen also in eigens dafür angefertigten Taschen.3

Bombus humilis / Veränderliche Hummel / verbreitet / gefährdet
Der deutsche Name bezieht sich auf die zahlreichen Farbvarianten, wegen deren sie allerdings auch leicht verwechselt werden kann. Sie ist eine langrüsselige Hummelart und gilt als Pocketmaker, das heißt, sie lagert den Pollen in eigens angelegten Taschen.4
In Norddeutschland ist sie so gut wie verschwunden.

Bombus lapidarius / Steinhummel / fast überall häufig / ungefährdet
Ganz schwarz behaarte Hummel, nur die letzen Hinterleibssegmente mit roter Behaarung.5

Bombus pratorum / Wiesenhummel / fast überall häufig / ungefährdet
Vorn am Thorax und Hinterleib jeweils eine gelbe Binde, die letzten 3 Hinterleibssegmente rot behaart.6

Bombus terrestris / Erdhummel / fast überall häufig / ungefährdet
Diese Art baut ihre Nester fast immer in unterirdischen Hohlräumen. Von allen heimischen Hummelarten kann sie die größten Volksstärken erreichen, die Nester beherbergen bis zu etwa 600 Individuen.7

Bombus pascuorum / Ackerhummel / überall häufig / ungefährdet
Diese Art bildet wie alle Hummeln einjährige Staaten, die im Frühjahr jeweils von einem überwinterten, befruchteten Weibchen, der Jungkönigin, begründet werden. 8

Megachile bombycina / Blattschneiderbiene / / ausgestorben oder verschollen
Die Männchen werden 13 bis 15 mm lang und besitzen eine auffällige, lange und dichte Behaarung der Sternite (Körper aus einzelnen Chininplatten). Megachile bombycina lebt wie die meisten anderen Blattschneiderbienenarten solitär.9

Osmia anthocopoides / Natternkopf-Mauerbiene / ziemlich selten / gefährdet
Als Trachtquelle dient ausschließlich der Natternkopf, dessen blauer Pollen dem Nahrungsvorrat für die Larve eine blaue Farbe verleiht.10

Xylocopa violacea / Große Holzbiene / verbreitet / ungefährdet
Mit 20 bis 28 Millimeter Körperlänge zählen die Tiere zu den größten Vertretern der Bienen in Mitteleuropa. Ihr Körper ist tiefschwarz und hat eine hummelähnliche Erscheinung. Die ähnlichen Männchen weisen einen braunroten Ring vor der etwas abgeknickten Fühlerspitze auf und können damit gut bestimmt werden. Am Kopf befinden sich neben den großen schwarzen Facettenaugen auch drei kleinere Punktaugen auf der Stirn. Diese Neben-Augen sind bei der Wahrnehmung der Lichtintensität hilfreich, aber vor allem beim Fliegen.11
Käfer

Cetonia aurata / Gold-Rosenkäfer / nicht selten / ungefährdet
metallisch reflektierend, bei uns auf Schneeball und Frühlingsflieder zu finden

Clytra laeviuscula /Ameisen-Sackkäfer / ziemlich häufig / ungefährdet
Das Weibchen setzt sich in der Nähe eines Waldameisenhaufens ins Gras und verpackt seine Eier einzeln in einer Hülle aus schuppenförmigen Kotteilen. Hierdurch entstehen etwa 1 mm große Gebilde, die an winzige Kiefernzapfen erinnern. Der Käfer lässt sie zu Boden fallen, und mit etwas Glück werden sie von vorbeikommenden Ameisen ins Nest getragen und dort als Baumaterial verwendet. Die geschlüpfte Larve baut sich aus den Kotschüppchen einen festwandigen Köcher, den sie im Nest mit sich herumträgt und ständig durch Anbau eigener Kotpartikel vergrößert. Sie ernährt sich von der Ameisenbrut und kann sich jederzeit in ihr sicheres Gehäuse zurückziehen.12

Coccinella septempunctata / Siebenpunkt Marienkäfer / häufig / ungefährdet
Käfer und Larve leben fast ausschließlich von Blattläusen. Beim Beutefang kommt es immer wieder vor, das Ameisen, die sich gerne von den zuckerhaltigen Ausscheidungen der Läuse ernähren, „ihre“ Lausherde gegen die Marienkäfer verteidigen. Zur Abwehr kann der Käfer an seinen Beingelenken gelbe Tropfen seiner stark riechenden, sehr bitteren Blutflüssigkeit abscheiden. Seine auffallende Färbung signalisiert für Fressfeinde diesen Schutzmechanismus (Warnfärbung).13

Harmonia axyridis / Asiatischer Marienkäfer / invasive Art / nicht bewertet
frisst Blattläuse in großen Mengen, aber auch andere weichhäutige Insekten inklusive Eier und Larven anderer Marienkäfer.

Hoplia philanthus / Silbriger-Purzelkäfer, Gartenlaubkäfer / verbreitet in hügeligen und gebirgigen Gegenden / ungefährdet
Der Käfer fliegt von Juni bis August. Sie ernähren sich von Blättern. Sie sind häufig auf Weiden, jungen Obstbäumen und Kiefern, an Getreidehalmen und manchmal auch auf Blüten zu finden. Die Weibchen beginnen in der letzten Juniwoche mit der Eiablage. Ein Weibchen legt ca. 25 – 40 Eier 10 bis 15 cm tief in den Boden. Etwa 4 Wochen später schlüpfen die Larven und beginnen an unterirdischen Pflanzenteilen zu fressen. Die Larven durchlaufen 3 Larvenstadien und überwintern im 2. und im 3. Stadium. Nach der 2. Überwinterung verpuppen sie sich. Die Puppenruhe dauert etwa 4 Wochen. Anfang Juni erscheint die neue Käfergeneration. 14

Evtl. Mordella aculeata / Stachelkäfer / selten / Daten unzureichend
Die Stachelkäfer sind eine Familie der Käfer mit weltweit ca. 2.000 Arten. Die meist dunkel gefärbten Käfer sind zwischen 2 und 15 mm lang. Die Stachelkäfer sind gekennzeichnet durch kräftige Hinterbeine, einen gekrümmten Körper und oft einen lang ausgezogenen Hinterleib. Bei den größeren Formen bildet das Ende des Hinterleibs eine lange Spitze. Die Larven leben in faulendem oder anbrüchigem Holz, das von Pilzmyzelien durchwachsen ist oder minieren in Stängeln (legen Gänge an und fressen darin). Bei ihrer Ergreifung machen sie heftige, purzelnde Bewegungen, welche aus einer Serie von Einzelsprüngen gebildet wird. Dieses ist durch das in der Natur einzigartige echt Schraubengelenk und Muskelarbeit möglich.15

Evtl. Olibrus liquidus / Glattkäfer / / ungefährdet
Es handelt sich um kleine, rundlich ovale, glänzende, meist schwarze oder braune Käfer, deren Körper stark gewölbt ist. In Mitteleuropa sind die Glattkäfer durch drei Gattungen (Phalacrus, Olibrus, Stilbus) mit 24 Arten vertreten. Die Glattkäfer sind Blütenkäfer, die Olibrus-Arten entwickeln sich in den Blütenköpfen von Korbblütlern.16

Pseudovadonia livida / Kleiner Halsbock / verbreitet / ungefährdet
Die Larve entwickelt sich innerhalb von zwei Jahren in vom Nelken-Schwindling (Marasmius oreades) durchwachsener Humuserde. Die Käfer erscheinen von Mai bis Anfang Juli. Sie sind eifrige Blütenbesucher, insbesondere auf Doldenblütlern, Schafgarbe und Skabiosen. 17

Stenurella melanura / Kleiner Schmalbock / an Waldrändern sehr häufig / ungefährdet
Die Larvenentwicklung findet in verschiedensten morschen Laub- und Nadelhölzern statt, bevorzugt in dünnen, liegenden Zweigen. Die Entwicklungsdauer beträgt 2 Jahre18

Trichius fasciatus / Pinselkäfer / häufig auf Doldenblüten zu finden, im Flachland eher selten / ungefährdet
Anmerkung: also Lower Saxony ist eigentlich sowas von flach, na ja vielleicht hat dieser Pinselkäfer eine Vorliebe für Niedersachsen 😉
Wanzen

Corizus hyoscyami / Glasflügelwanze, Zimtwanze / ziemlich häufig / ungefährdet
Durch die auffallende rotschwarze Zeichnung an eine Feuerwanze … erinnernd, doch stärker behaart und mit anderem Zeichnungsmuster.19

Dolycoris baccarum / Beerenwanze / sehr häufig / ungefährdet
Diese Wanze saugt gerne an Früchten.

Gonocerus acuteangulatus / Braune Randwanze, Haselrandwanze, Schlehen-Randwanze / verbreitet / ungefährdet
Die Tiere leben auf Laubgehölzen, insbesondere an Sträuchern die Beeren tragen. Dort saugen sie insbesondere an reifenden Früchten.20

Halyomorpha halys / Marmorierte Baumwanze, Stinkwanze / Neozoon zunehmend / nicht bewertet
Hier eine Nymphe im 5. Stadium.
Die Art gilt als landwirtschaftlicher Schädling und wurde als Neozoon nach Nordamerika, später auch nach Europa eingeschleppt und hier bereits z. B. in Deutschland nachgewiesen. Die Weibchen beginnen mit der Eiablage im Frühsommer. Die kleinen Eigelege werden auf der Blattunterseite der Wirtspflanzen abgelegt. Die nach wenigen Tagen schlüpfenden Nymphen durchlaufen bis zur Imago (Bezeichnung für das erwachsene geschlechtsreife Insekt nach der Verpuppung oder der letzten Häutung) fünf Stadien, Mindesttemperatur für ihre Entwicklung sind 14 °C. In China, ihrer natürlichen Heimat, entwickeln sich bis zu sechs Generationen in einem Jahr.
Die Marmorierte Baumwanze wird vor allem durch das Besaugen von Früchten schädlich. Um das Pflanzengewebe durch den Saugrüssel aufnehmen zu können, enthält der Speichel von Wanzen proteolytische d. h. Eiweiß abbauende Enzyme zur Verflüssigung des Gewebes. Der Speichel verursacht damit die typischen Schadbilder wie Verformungen, Verfärbungen und Nekrosen (Zerfall des Gewebes).21

Leptoglossus occidentalis / Amerikanische Kiefernwanze / invasiv häufig / nicht bewertet

Lygus pratensis / Gemeine Wiesenwanze / verbreitet / ungefährdet
Das Schildchen ist bei beiden Geschlechtern herzförmig und sticht mit einem sehr hellen Grün deutlich hervor. Der vordere Teil des Schildchens, der die dreieckige Form ergänzt, ist dunkelbraun. Sowohl die Larven als auch die erwachsenen Tiere (Imagines) saugen den Saft verschiedener krautiger Pflanzen, aber auch Nektar von Blüten. Die Imagines können sehr gut, auch über weite Strecken fliegen. Sie unternehmen oft weite Ausbreitungsflüge nach dem Winter. Sie werden in der Nacht durch künstliches Licht angelockt.22

Pyrrhocoris apterus / Feuerwanze / überall ziemlich häufig / ungefährdet
Kontrastreich rot und schwarz gezeichnet, auf den verkürzten roten Flügeln jeweils 2 schwarze Punkte.23
Schmetterlinge

Evtl. Crambus lathoniellus / Graszünsler / überall häufig / ungefährdet
Der Falter ruht tagsüber meist kopfabwärts mit zusammengerollten Flügeln an Grashalmen, er lässt sich aber sehr leicht aufscheuchen.24

Inachis io / Tagpfauenauge / sehr häufig / ungefährdet
Einer der häufigsten heimischen Schmetterlinge. Die Raupe ernährt sich von der Brennessel.

Issoria lathonia / Kleiner Perlmutterfalter / relativ häufig / ungefährdet
Die Art bringt alljährlich 2-3, teilweise wohl sogar 4 Generationen hervor. Die Raupe lebt an Acker-Stiefmütterchen und vermutlich an weiteren Veilchen-Arten.25


Gonepteryx rhamni / Zitronenfalter / überall häufig / ungefährdet
Der Zitronenfalter überwintert frei in der Vegetation sitzend, meist dicht über dem Boden. Meist erwacht er bereits im Februar und gehört damit zu den allerersten Frühlingsboten. Die neue Generation von Faltern erscheint meist im Juli, zur gleichen Zeit fliegen noch die letzten Exemplare der Vorgängergeneration. Die Falter können somit das für Schmetterlinge ungewöhnliche Alter von einem vollen Jahr erreichen. Fast die Hälfte verbringen sie allerdings in der Winterruhe.26

Maniola jurtina / Großes Ochsenauge / überall häufig / ungefährdet
Vorderflügel mit heller Zeichnung und Augenfleck, die Falter sitzen während der heißen Zeit oft mehrere Tage regungslos im Schatten und legen eine Ruhepause ein.27

Melanargia galathea / Schachbrettfalter / recht häufig / ungefährdet
hier auf der Witwenblume

Pieris brassicae / Großer Kohlweißling / überall häufig / ungefährdet


Polyommatus icarus / Hauhechel-Bläuling / verbreitet / ungefährdet
Die Eiablage erfolgt an verschiedenen Klee- und Luzernearten. Die Eier werden auf der Oberseite von Blättern abgelegt, aber ebenso in die Blüte von Klee oder Luzerne. Bei der Nahrungssuche besuchen die Falter mit Vorliebe verschiedene Kleearten.
Futterpflanzen der Raupen sind : Sichelklee, Hopfenklee, Luzerne, Faden-Klee, Hasen-Klee, Weiß-Klee, Gewöhnlicher Hornklee, Sumpf-Hornklee, Hufeisenklee, Bunte Kronwicke, Dornige Hauhechel, Kriechende Hauhechel 28
fett = im Wildblumenrasen bestimmt

Pyralis farinalis / Mehlzünsler / weltweit verbreitet / ungefährdet
Der Vorderflügel ist durch zwei weißliche Querlinien in drei, meist sehr charakteristisch gefärbte Felder unterteilt. Der Mehlzünsler wird ganz allgemein zu den Vorratsschädlingen von Körnern, Körnerprodukten, Mehl und Mehlprodukten gerechnet.29

Pyrausta aurata / Goldzünsler / verbreitet / ungefährdet

Vanessa atalanta / Admiral / häufig / ungefährdet
Der Admiral gehört zu den typischen Wanderfaltern. Ab April fliegen regelmäßig Tiere aus dem Mittelmeerraum bei uns ein. Die Eiablage erfolgt ausschließlich an der Brennessel. Bedingt durch die einzelne Eiablage stellt sich die einzeln lebende Raupe aus einem Brennesselblatt eine markante Behausung her. Sie rollt die Blattfläche zu einer Tüte zusammen und klappt sie nach unten, sodass ein nach unten offener Trichter entsteht, in dem sie vor Blicken gut geschützt ist30.

Vanessa cardui / Distelfalter / überall häufig / ungefährdet
Der Distelfalter ist ein klassischer Wanderfalter. Er fliegt jedes Jahr über das Mittelmeer und die Alpen hinwegaus Nordafrika nach Mitteleuropa ein. Einzelne Falter wandern bis zum Polarkreis, sogar auf Spitzbergen traten sie schon auf.31
Libellen


Sympetrum vulgatum / Gemeine Heidelibelle / überall häufig / ungefährdet
Wie alle Heidelibellen legt diese Art die Eier paarweise im Flug ab. Das Paar fliegt dazu als Tandem über flachem Wasser oder am Ufer auf und ab, und das Weibchen wirft durch wippende Bewegungen des Hinterleibs die Eier ab. Diese überwintern im Flachwasser oder auf dem Trockenen.32
Auf dem 1. Foto ist eine erst kürzlich geschlüpfte Gemeine Heidelibelle zu sehen, deren Körper noch nicht ausgefärbt ist. Danach das adulte Tier Anfang Oktober.
Zikaden

Graphocephala fennahi / Rhododendronzikade / fast überall / nicht bewertet
Ausgesprochen prächtig gefärbte schlanke Kleinzikade. Unterseite und Beine gelb, Oberseite kräftig grün mit zwei roten Längsstreifen auf jedem Vorderflügel.33

Issus coleoptratus / Echte Käferzikade / fast überall häufig / ungefährdet
Die Art lebt auf sehr verschiedenen Gehölzen und ernährt sich von deren Säften.34
Heuschrecken, Grashüpfer

Chorthippus albomarginatus / Weißrandiger Grashüpfer (Nymphe) / Norddeutschland häufig / ungefährdet

Chorthippus apricarius / Feld-Grashüpfer / in Norddeutschland häufiger / Vorwarnliste
Die Art ernährt sich von Gräsern.

Chorthippus brunneus / Brauner Grashüpfer / ziemlich häufig / ungefährdet
Halsschildseitenkiele (schmale erhabene Linien oben auf dem Halsschild) winklig geknickt, bilden bei der Betrachtung von oben etwa die Form eines „X“.35

Chorthippus dorsatus / Wiesengrashüpfer / überall häufig / ungefährdet

Chorthippus parallelus / Gemeiner Grashüpfer (Nymphe) / überall sehr häufig / ungefährdet
Der Gesang besteht aus kurzen Versen mit schnell aufeinanderfolgenden, kratzenden Tönen.36
Hier als Nymphe im späten Larvenstadion ist die Färbung noch nicht braun oder grün.

Leptophyes punctatissima / Punktierte Zartschrecke / häufiger / ungefährdet
Die Nahrung besteht aus Blüten-, Rosen-, Brombeer- und Himbeerblättern sowie Klee und Löwenzahn.
Fliegen

Anthomyiidae / Blumenfliege / verbreitet

Calliphora vicina / Blaue Schmeißfliege, Brummer / sehr häufig
Die kräftige Fliegenart dringt regelmäßig in Häuser ein und legt ihre weißen Eier gern an rohe oder gekochte Fleischstücke.37

Episyrphus balteatus / Gemeine Winterschwebfliege, Hainschwebfliege / sehr häufig / ungefährdet
Die Art kann wie die meisten Schwebfliegen im Flug „auf der Stelle stehen“.38

Lucilia caesar / Goldfliege / überall sehr häufig

Otites guttatus / Schmuckfliege / weit verbreitet
Die Beine sind dunkel. Die Flügel sind braun marmoriert mit einem charakteristischen weißen Fleckenmuster. Man beobachtet die Fliegen von April bis Juli. Sie sind Blütenbesucher von Doldenblütlern (Apiaceae) und ernähren sich offenbar u. a. von Honigtau, den sie auf Blättern vorfinden. Über den Lebenszyklus ist wenig bekannt.39

Pollenia vagabunda / Wurmfliege / weitverbreitet
Über die Entwicklung von Pollenia vagabunda scheint es noch keine gesicherten Erkenntnisse zu geben. Aber sehr wahrscheinlich entwickeln sich die Larven in Regenwürmern wie bei anderen Pollenia-Arten.40

Stomoxys calcitrans / Wadenstecher / überall häufig
Ähnelt einer Stubenfliege…hat aber einen nach vorn gerichteten Stechrüssel. Außerdem werden die Flügel in Sitzhaltung leicht gespreizt. Der Wadenstecher sitzt meist kopfoben an Wänden, die Stubenfliege kopfunten. 41

Thysanoptera / Gewittertierchen, Fransenflügler, Thripse / überall auf der Welt verbreitet / ungefährdet
Die im Volksmund so genannten „Gewittertierchen“, die gefranste Flügel haben, aber nicht aktiv fliegen können, nutzen den Wind und die gute Thermik vor einem Gewitter als Antrieb und treten dann in Massen auf. Da Fransenflügler durch ihr geringes Gewicht als Luftplankton mehrere hundert bis tausend Kilometer durch den Wind transportiert werden können, sind sie außer in den Polargebieten überall auf der Welt zu finden. Der Name „Blasenfüße“ (Physopoda) bezieht sich auf eine lappenartig verbreiterte Struktur an den Endgliedern der Füße. Diese kann durch Druckerhöhung ballonartig ausgestülpt werden und wird von einer Drüse mit Flüssigkeit benetzt; sie dient so als Haftapparat an glatten Oberflächen.42

Volucella zonaria / Hornissenschwebfliege / verbreitet / ungefährdet
Es handelt sich um die größte und schnellste Schwebfliege Mitteleuropas.43
Quellenverzeichnis
https://www.rote-liste-zentrum.de/de/Artensuchmaschine.html
Der Kosmos Insektenführer, Kosmos – Naturführer, Heiko Bellmann, 2018, ISBN 978-3-440-15528-8
- S. 310/1 „Gemeine Pelzbiene“ ↩︎
- S. 316/1 „Honigbiene“ ↩︎
- Wikipedia „Gartenhummel“ (2025, 09.20.) in https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Gartenhummel&oldid=245424516 ↩︎
- Wikipedia „Veränderliche Hummel“ (2025, 10.04.) in https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Ver%C3%A4nderliche_Hummel&oldid=255983929 ↩︎
- S. 312/4 „Steinhummel“ ↩︎
- S. 314/1 „Wiesenhummel“ ↩︎
- S. 312/5 „Erdhummel“ ↩︎
- S. 312/3 „Ackerhummel“ ↩︎
- Wikipedia „Megachile bombycina“ (2025, 10.06.) in https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Megachile_bombycina&oldid=257700382 ↩︎
- S. 306/3 „Natternkopf-Mauerbiene“ ↩︎
- Wikipedia „Große Holzbiene“ (2025, 10.04.) in https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Gro%C3%9Fe_Holzbiene&oldid=257506054 ↩︎
- S. 196/1 „Ameisen-Sackkäfer“ ↩︎
- S. 162/3 „Siebenpunkt Marienkäfer“ ↩︎
- https://arthropodafotos.de „Hoplia (Decamera) philanthus (Fuesslin, 1775)“ (2025, 10.26.) ↩︎
- Wikipedia „Stachelkäfer“ (2024, 11.03.) in https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Braune_Randwanze&oldid=255199497 ↩︎
- Wikipedia „Glattkäfer“ (2025, 10.06.) in https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Glattk%C3%A4fer&oldid=230440442 ↩︎
- Wikipedia „Kleiner Halsbock“ (2025, 10.26.) in https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Kleiner_Halsbock&oldid=223489130 ↩︎
- S. 186/4 „Kleiner Schmalbock“ ↩︎
- S. 102/4 „Glasflügelwanze, Zimtwanze“ ↩︎
- Wikipedia „Braune Randwanze“ (2025, 09.20.) in https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Braune_Randwanze&oldid=255199497 ↩︎
- Wikipedia „Marmorierte Baumwanze“ (2025, 09.20.) in https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Marmorierte_Baumwanze&oldid=253989437 ↩︎
- Wikipedia „Gemeine Wiesenwanze“ (2025, 10.06.) in https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Gemeine_Wiesenwanze&oldid=246523760 ↩︎
- S. 104/6 „Feuerwanze“ ↩︎
- S 334/2 „Graszünsler“ ↩︎
- S. 406/3 „Kleiner Perlmutterfalter“ ↩︎
- S. 412/2 „Zitronenfalter“ ↩︎
- S. 394/1 „Großes Ochsenauge“ ↩︎
- Wikipedia „Hauhechel-Bläuling“ (2025, 10.27.) in https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Hauhechel-Bl%C3%A4uling&oldid=238065583#Verbreitung_und_Lebensraum ↩︎
- Wikipedia „Mehlzünsler“ (2025, 10.04.) in https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Mehlz%C3%BCnsler&oldid=253905565 ↩︎
- S. 400/2 „Admiral“ ↩︎
- S. 400/3 „Distelfalter“ ↩︎
- S. 58/1 „Gemeine Heidelibelle“ ↩︎
- S. 116/4 „Rhododendronzikade“ ↩︎
- S. 112/3 „Käferzikade“ ↩︎
- S, 90/1 „Brauner Grashüpfer“ ↩︎
- S. 90/3 „Gemeiner Grashüpfer“ ↩︎
- S. 242/1 „Blaue Schmeißfliege, Brimmer“ ↩︎
- S. 230/4 „Gemeine Winterschwebfliege, Hainschwebfliege“ ↩︎
- Wikipedia „Otites guttatus“ (2025, 10.06.) in https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Otites_guttatus&oldid=256507172 ↩︎
- https://www.naturspaziergang.de/Zweifluegler/Calliphoridae/Pollenia_vagabunda.htm (2025, 10.07.) ↩︎
- S. 238/5 „Wadenstecher“ ↩︎
- Wikipedia „Fransenflügler“ (2025, 11.17.) in https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Fransenfl%C3%BCgler&oldid=260951812 ↩︎
- Wikipedia „Hornissenschwebfliege“ (2025, 09.20.) in https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Hornissenschwebfliege&oldid=236587087 ↩︎