Bildunterschriften: Lateinischer Name / Deutscher Name / Vorkommen / Kategorie Rote-Liste-Zentrum
Bienen, Hummeln, Wespen

Andrena / Sandbiene Weibchen der Gattung Andrena / in nördlichen Kontinenten verbreitet
Es gibt über 2.000 Arten von Sandbienen. Obwohl von vielen Andrena-Arten noch nie ein Nest gefunden bzw. näher untersucht werden konnte, nisten alle vermutlich ausschließlich in der Erde und zwar in verschiedenartigen Substraten.1 Sandbienen sind für Menschen völlig ungefährlich, ihr Stachel ist so weich, dass er die menschliche Haut nicht durchdringt. Art nicht bestimmbar.

Andrena fulva / Rotpelzige Sandbiene, Fuchsrote Lockensandbiene / verbreitet
Die Weibchen werden 12–14 mm groß. Sie sind auf der Oberseite dicht fuchsrot behaart. Die Unterseite, Kopf und Beine sind komplett schwarz behaart. Sie wirken durch ihren Pelz recht breit und ähneln Hummeln. Im Gegensatz zur Honigbiene bildet die Rotpelzige Sandbiene keine Staaten, sondern jedes Weibchen hat sein eigenes Nest. Sie wird deshalb auch zu den Einsiedler- oder Solitärbienen gezählt. Das Nest besteht aus einer 20 bis 30 Zentimeter tiefen, senkrechten Röhre, von der mehrere Brutzellen abzweigen.2

Apis mellifera / Honigbiene / als Haustier sehr häufig / ungefährdet
Die über viele Jahre beständigen Staaten (Völker) können sich aus bis zu 80.000 Arbeiterinnen zusammensetzen, die von jeweils einer Königin dominiert werden. Sie kann 4 – 5 Jahre alt werden, während Arbeiterinnen nur 4 – 5 Wochen leben.3

Bombus hortorum / Gartenhummel / häufig / ungefährdet
Das Nest befindet sich auf oder oberflächennah in der Erde, kann aber auch in verlassenen Vogel- und Mäusenestern, Ställen, Scheunen, Schuppen und Dachböden gebaut werden. Ein ausgewachsenes Volk besteht aus etwa 50 bis 100 Arbeiterinnen. Wie die meisten langrüssligen Hummelarten ist die Gartenhummel ein Pocketmaker, lagert den Pollen also in eigens dafür angefertigten Taschen.4

Bombus humilis / Veränderliche Hummel / verbreitet / gefährdet
Der deutsche Name bezieht sich auf die zahlreichen Farbvarianten, wegen deren sie allerdings auch leicht verwechselt werden kann. Sie ist eine langrüsselige Hummelart und gilt als Pocketmaker, das heißt, sie lagert den Pollen in eigens angelegten Taschen.5
In Norddeutschland ist sie so gut wie verschwunden.


Bombus hypnorum / Baumhummel / verbreitet
Ein Volk der Baumhummel umfasst etwa 80 bis 400 Tiere. Sie baut ihre Nester immer oberirdisch, zum Beispiel in alten Vogelnestern, in Nisthöhlen, Mauer- und Felsspalten, etc. Im Unterschied zu den meisten anderen Hummelarten gelten Baumhummeln als aggressive Nestverteidiger. Wenn sich jemand ihrem Nest nur auf wenige Meter nähert, fliegen sie drohend auf diese Person zu. Bereits bei geringen „Störungen“ stechen sie schmerzhaft. Allerdings gilt ihr dabei abgegebenes Gift als weniger wirksam als etwa das der Honigbiene.6

Bombus lapidarius / Steinhummel / fast überall häufig / ungefährdet
Ganz schwarz behaarte Hummel, nur die letzen Hinterleibssegmente mit roter Behaarung.7

Bombus magnus / Große Erdhummel / in Deutschland in der Roten Liste gefährdeter Arten „stark gefährdet“ (Kategorie 2)
Die Tiere erreichen eine Körperlänge von 19 bis 22 mm (Königin), 11 bis 17 mm (Arbeiterin) bzw. 14 bis 16 mm (Drohn). Ihr dicht behaarter Körper hat eine schwarze Grundfarbe, der Thorax und das zweite Hinterleibssegment tragen eine breite, gelbe Querbinde. Die Binde am Thorax reicht etwa zwei Millimeter über den Flügelansatz hinaus, was die Art von der ähnlichen Hellgelben- (Bombus lucorum) und Dunklen Erdhummel (Bombus terrestris) unterscheidet. Die Art wird zu den Pollenstorern gezählt, das heißt, dass neben dem Nektar auch der gesammelte Pollen in ausgedienten Brutzellen gelagert wird. Zu den wichtigsten Nahrungspflanzen zählen Schwarznesseln, Esparsetten, Hauhecheln, Heidekraut, Springkräuter, Gewöhnliche Robinie, Wiesen- und Weiß-Klee, Echtes Herzgespann und zudem Weidenkätzchen.8

Bombus pratorum / Wiesenhummel / fast überall häufig / ungefährdet
Vorn am Thorax und Hinterleib jeweils eine gelbe Binde, die letzten 3 Hinterleibssegmente rot behaart.9

Bombus terrestris / Dunkle Erdhummel / fast überall häufig / ungefährdet
ist eine der in Europa am häufigsten vorkommenden und auch größten Arten der Hummeln. Sie ist ein schwarzes Tier mit zwei gelben Querbinden und einer weißen Hinterleibspitze. Die begatteten Jungköniginnen der Dunklen Erdhummeln zählen zu den frühesten, die in einem Kalenderjahr beobachtet werden können. Die Königinnen überwintern in Erdlöchern oder unter trockenem Laub. Je nach Witterung legt die Königin im zeitigen Frühjahr das Nest in Erdlöchern von Maulwürfen oder Mäusen oder unter Steinen an. Wie bei allen bislang untersuchten Hummelarten wärmt auch die Königin der Dunklen Erdhummel ihre erste Brut. Sie produziert dabei durch Stoffwechsel im Thorax Wärme und leitet diese Wärme durch Regulation des Blutstroms zum Hinterleib. Sie presst diesen eng an die Wabe, die die Brut enthält, und stellt so sicher, dass die zur Entwicklung der Eier und Larven notwendige Temperatur erreicht wird. Dies ist energiezehrend, und geschätzt wird, dass eine Königin der Dunklen Erdhummeln täglich 600 mg Zucker bei den für Mitteleuropa typischen Temperaturen verbraucht, um ihre erste Brut großzuziehen. Um ausreichend Nahrung zu finden, muss sie in dieser Zeit bis zu 6000 Blüten besuchen. Ein reicher Bestand an nektarreichen Blumen in Nestnähe ist deswegen essentiell für die erfolgreiche Aufzucht. 10


Bombus pascuorum / Ackerhummel / überall häufig / ungefährdet
Diese Art bildet wie alle Hummeln einjährige Staaten, die im Frühjahr jeweils von einem überwinterten, befruchteten Weibchen, der Jungkönigin, begründet werden. 11
Oft haben Hummeln eine kahle Stelle am Kopf, da sie sich beim ständigen Hineinkriechen in enge Nesteingänge die Haare abreiben.


Coelioxys / Kegelbiene / selten / je Art teilweise gefährdet oder vom Aussterben bedroht
Die Kegelbienen sind Solitärbienen. Sie sind benannt nach der eigentümlichen Form ihres Hinterleibs. Kegelbienen sammeln keinen Pollen und Nektar für ihren Nachwuchs, sondern entwickeln sich als Brutschmarotzer bei anderen Bienenarten. Sie zählen zu den größten mitteleuropäischen Gattungen der Kuckucksbienen. Da jede Art ihre ganz spezifischen Wirtsarten hat, und diese teilweise selten geworden sind, zählen auch einige Kegelbienen zu den gefährdeten oder vom Aussterben bedrohten Arten. 12 Art nicht bestimmbar.

Colletes daviesanus / Gemeine Seidenbiene, Buckel-Seidenbiene / verbreitet
Der Thorax und der Kopf sind rotbraun behaart, der Hinterleib ist schwarz gefärbt und trägt auf der Hinterseite jedes Segments eine dichte hellgraue filzige Binde, die sich fast über die gesamte hintere Hälfte der jeweiligen Segmente ausbreitet. Das Hinterleibsende läuft zu einer Spitze zu. Die Weibchen legen ihre Nester in gut verdichteten Lehm- und Sandwänden an und scheuen auch keine festeren Materialien, wie etwa Lehmfugen bei alten Gebäuden. Die Brut wird mit einem trockenen Gemisch aus Pollen und Nektar ausnahmslos von Korbblütlern, insbesondere von Rainfarn (Tanacetum vulgare) und Gemeiner Schafgarbe (Achillea millefolium) versorgt (Oligolektie).13

Evtl. Osmia bicornis / Rote Mauerbiene / verbreitet
Die Rote Mauerbiene besitzt die für Mauerbienen typische, breit-gedrungene Körperform mit breit abgestutztem Hinterleibsende, so dass sie auf Grund dieser Merkmale mit einer kleinen Hummel verwechselt werden kann. Die dichte, lange Behaarung ist zum Teil rötlich-braun bzw. rostrot. Nistplätze sind bestehende Hohlräume verschiedenster Form und Größe.14

Sphecodes ferruginatus / Rostfarbene Blutbiene / verbreitet
Sphecodes ferruginatus ist eine parasitische Biene (Kuckucksbiene). Kopf und Thorax sind schwarz, der Hinterleib ist rot, nur das letzte Segment ist schwarz. Diese Blutbiene ist nahezu über die ganze Paläarktis verbreitet.15

Vespula germanica / Deutsche Wespe / verbreitet
Ein Wespenstaat ist arbeitsteilig organisiert, das bedeutet, dass die Individuen entweder mit dem Nestbau, der Zellensäuberung, der Larvenfütterung, der Versorgung der Königin oder mit der Nahrungsbeschaffung beschäftigt sind. Die Brutpflege ist so intensiv wie bei den Bienen.16 Diese Königin hatte sich in unser Wohnzimmer verirrt. Ich habe ihr etwas Balsamico-Creme angeboten, was sie gerne angenommen hat. Anschließend ging es dann wieder ins Freie.

Xylocopa violacea / Große Holzbiene / verbreitet / ungefährdet
Mit 20 bis 28 Millimeter Körperlänge zählen die Tiere zu den größten Vertretern der Bienen in Mitteleuropa. Ihr Körper ist tiefschwarz und hat eine hummelähnliche Erscheinung. Die ähnlichen Männchen weisen einen braunroten Ring vor der etwas abgeknickten Fühlerspitze auf und können damit gut bestimmt werden. Am Kopf befinden sich neben den großen schwarzen Facettenaugen auch drei kleinere Punktaugen auf der Stirn. Diese Neben-Augen sind bei der Wahrnehmung der Lichtintensität hilfreich, aber vor allem beim Fliegen.17
Käfer

Anthaxia nitidula / Glänzende Blütenprachtkäfer/ recht verbreitet / ungefährdet
Der Käfer wird etwa fünf bis sieben Millimeter lang. Die Färbung ist bei Männchen und Weibchen verschieden. Beim Männchen sind Kopf, Halsschild und Flügeldecken ganz grün oder die Flügeldecken nach hinten erzfarbig. Bei den Weibchen sind Kopf und Halsschild goldgrün, messingfarben oder purpurrot, die Flügeldecken ganz blaugrün. Der Kopf ist viel breiter als lang und bis an den Hinterrand der großen Augen in den Halsschild zurückgezogen. In Deutschland steht der Glänzende Blütenprachtkäfer unter Naturschutz.18

Anthonomus rubi / Erdbeerblütenstecher, Beerenstecher / verbreitet / ungefährdet
Der Erdbeerblütenstecher, ist ein Käfer aus der Familie der Rüsselkäfer (Curculionidae). Der Erdbeerblütenstecher ist ein etwa zwei bis vier Millimeter langer Rüsselkäfer. Seine Körperoberfläche ist schwarz oder schwarzbraun und schwach metallisch glänzend und weist eine schüttere graue Behaarung auf. Das Weibchen beisst zunächst ein Loch in die Knospe und nagt später auch den Stiel der Knospe an. Nach kurzer Zeit ist die Knospe verwelkt und fällt ab. Die Larve frisst in der Knospe und verpuppt sich anschließend darin. Nach der Puppenruhe verlässt der fertige Käfer die Knospe durch eine seitliche Öffnung. Der Käfer frisst anschließend Blütenblätter und begibt sich sehr bald in eine Sommerruhe.19

Agrypnus murinus / Mausgrauer Schnellkäfer / verbreitet
Die Körperlänge beträgt 13–17 mm. Der ovale Körper der Art ist schwarzbraun und hat eine Zeichnung aus dichten weißen und rotbraunen Schuppen, die die dunkle Grundfärbung überdecken. Die Flugzeit der Käfer beginnt im späten Frühjahr. Die Larven leben räuberisch und ernähren sich von Insektenlarven und kleinen Würmern.20

Anthrenus verbasci / Wollkrautblütenkäfer, Museumskäfer / als Kulturfolger weltweit und fast überall in Gesellschaft des Menschen vor
Der 1,7–3,5 Millimeter lange, rundliche, fast kugelförmige Wollkrautblütenkäfer hat eine dunkelbraune Grundfärbung mit einem variablen hellbraunen und weißen Schuppenmuster. Ihre kurzen Fühler sind an den letzten drei Gliedern keulenförmig verdickt. Die Larven fressen Keratin und Chitin, insbesondere tote Insekten, Tierhaare und Federn, weshalb sie vor allem bei Entomologen als Schädlinge in Insektensammlungen gefürchtet sind. Als geschlechtsreifes Insekt ernähren sich die Käfer von Nektar und Pollen. Sie leben in Häusern, Wohnungen und Lagern, in der freien Natur sitzen sie meist auf Blüten, wo auch in der Regel die Paarung zwischen Ende Mai und Anfang Juni stattfindet.21


Cetonia aurata / Goldglänzender Rosenkäfer / besonders geschützte Art gemäß Bundesnaturschutzgesetz / nicht gefährdet
Die Käfer erreichen eine Körperlänge von 14 bis 20 Millimetern. Die Oberseite ist variabel metallisch grün bis bronzefarben glänzend gefärbt, meistens grün, gelegentlich auch goldfarben, blaugrün, blau bis blauviolett. Die Körperunterseite ist rotgolden. Auf den Deckflügeln erkennt man mehrere weiße Flecken und Querrillen. Rosenkäfer legen ihre Eier gern in modrigen Baumstümpfen oder in Komposthaufen ab.22

Clytra laeviuscula / Ameisen-Sackkäfer / ziemlich häufig / ungefährdet
Das Weibchen setzt sich in der Nähe eines Waldameisenhaufens ins Gras und verpackt seine Eier einzeln in einer Hülle aus schuppenförmigen Kotteilen. Hierdurch entstehen etwa 1 mm große Gebilde, die an winzige Kiefernzapfen erinnern. Der Käfer lässt sie zu Boden fallen, und mit etwas Glück werden sie von vorbeikommenden Ameisen ins Nest getragen und dort als Baumaterial verwendet. Die geschlüpfte Larve baut sich aus den Kotschüppchen einen festwandigen Köcher, den sie im Nest mit sich herumträgt und ständig durch Anbau eigener Kotpartikel vergrößert. Sie ernährt sich von der Ameisenbrut und kann sich jederzeit in ihr sicheres Gehäuse zurückziehen.23

Clytus arietis / Echter Widderbock, Wespenbock / verbreitet
Er ist wie nahezu alle Bockkäferarten in der Bundesartenschutzverordnung als besonders geschützt ausgewiesen. Die Käfer erreichen eine Körperlänge von 7 bis 14 Millimetern. Ihr Körper ist schwarz gefärbt und trägt eine gelbe Musterung ähnlich der einer Wespe. Die Käfer findet man beim Blütenbesuch, insbesondere an Doldenblütlern und Weißdornen und auch an Totholz von Laubbäumen. Die Larven leben in trockenen Ästen von Laubhölzern.24

Coccinella septempunctata / Siebenpunkt Marienkäfer / häufig / ungefährdet
Käfer und Larve leben fast ausschließlich von Blattläusen. Beim Beutefang kommt es immer wieder vor, das Ameisen, die sich gerne von den zuckerhaltigen Ausscheidungen der Läuse ernähren, „ihre“ Lausherde gegen die Marienkäfer verteidigen. Zur Abwehr kann der Käfer an seinen Beingelenken gelbe Tropfen seiner stark riechenden, sehr bitteren Blutflüssigkeit abscheiden. Seine auffallende Färbung signalisiert für Fressfeinde diesen Schutzmechanismus (Warnfärbung).25

Cryptocephalus moraei / Querbindiger Fallkäfer / verbreitet
Der Name „Fallkäfer“ nimmt darauf Bezug, dass die Käfer sich bei Störung unvermittelt fallen lassen. Die Käfer haben einen gedrungenen Körperbau und meist eine sehr auffällige metallisch glänzende oder bunte Färbung. Beim „Querbindigen Fallkäfer“ sind die Fühler lang und fadenförmig, der Kopf senkrecht nach unten gerichtet. Die Männchen haben auf der Stirn eine x-förmige Zeichnung, während beim Weibchen die Stirn zwei rote Längsstriche aufweist.26


Harmonia axyridis / Asiatische Marienkäfer / invasive Art / nicht bewertet
Fressen Blattläuse in großen Mengen, aber auch andere weichhäutige Insekten inklusive Eier und Larven anderer Marienkäfer.

sehr wahrscheinlich Harpalus tardus / Dunkler Schnellläufer, Laufkäfer / welweit verbreitet
Die Laufkäfer stellen eine sehr artenreiche Familie der Käfer (Coleoptera) dar. Sie sind weltweit mit Ausnahme der Antarktis verbreitet und sind mit über 40.000 Arten in 1500 Gattungen bekannt. Die Körperoberfläche ist in der Regel glatt und glänzend. Die meisten Arten sind schwarz oder dunkel gefärbt, manche Arten haben einen metallischen Glanz. Die Facettenaugen sind in der Regel gut entwickelt und sind hervortretend. 27

Hoplia philanthus / Silbriger-Purzelkäfer, Gartenlaubkäfer / verbreitet in hügeligen und gebirgigen Gegenden / ungefährdet
Der Käfer fliegt von Juni bis August. Sie ernähren sich von Blättern. Sie sind häufig auf Weiden, jungen Obstbäumen und Kiefern, an Getreidehalmen und manchmal auch auf Blüten zu finden. Die Weibchen beginnen in der letzten Juniwoche mit der Eiablage. Ein Weibchen legt ca. 25 – 40 Eier 10 bis 15 cm tief in den Boden. Etwa 4 Wochen später schlüpfen die Larven und beginnen an unterirdischen Pflanzenteilen zu fressen. Die Larven durchlaufen 3 Larvenstadien und überwintern im 2. und im 3. Stadium. Nach der 2. Überwinterung verpuppen sie sich. Die Puppenruhe dauert etwa 4 Wochen. Anfang Juni erscheint die neue Käfergeneration. 28

Melolontha melolontha / Feldmaikäfer / in Europa verbreitet / ungefährdet
Die Fühler tragen eine fächerförmige Fühlerkeule. Beim Männchen bestehen diese Fächer aus sieben Lamellen, beim Weibchen sind es nur sechs. Die Lamellen des Männchens sind deutlich länger als die des Weibchens, beinahe doppelt so lang. Insgesamt dauert die Entwicklung drei Jahre. Die Lebensdauer als Käfer beträgt davon etwa vier bis sechs Wochen.29 Hier ein Feldmaikäfer Männchen.

wahrscheinlich Mordella holomelaena / Stachelkäfer / ungefährdet
Die Stachelkäfer sind eine Familie der Käfer mit weltweit ca. 2.000 Arten. Die meist dunkel gefärbten Käfer sind zwischen 2 und 15 mm lang. Die Stachelkäfer sind gekennzeichnet durch kräftige Hinterbeine, einen gekrümmten Körper und oft einen lang ausgezogenen Hinterleib. Bei den größeren Formen bildet das Ende des Hinterleibs eine lange Spitze. Die Larven leben in faulendem oder anbrüchigem Holz, das von Pilzmyzelien durchwachsen ist oder leben in Stängeln. Bei ihrer Ergreifung machen sie heftige, purzelnde Bewegungen, welche aus einer Serie von Einzelsprüngen gebildet wird. Dieses ist durch das in der Natur einzigartige echte Schraubengelenk und Muskelarbeit möglich.30

wahrscheinlich Olibrus affinis / Glattkäfer / ungefährdet
Es handelt sich um kleine, rundlich ovale, glänzende, meist schwarze oder braune Käfer, deren Körper stark gewölbt ist. In Mitteleuropa sind die Glattkäfer durch drei Gattungen (Phalacrus, Olibrus, Stilbus) mit 24 Arten vertreten. Die Glattkäfer sind Blütenkäfer, die Olibrus-Arten entwickeln sich in den Blütenköpfen von Korbblütlern. 31

Oxythyrea funesta / Trauer-Rosenkäfer / mittlerweile ungefährdet
Ihr Körper ist glänzend schwarz gefärbt und hat neben einer struppigen, weißen Behaarung viele kleine weiße Flecken auf den Deckflügeln, dem Halsschild und der Unterseite des Körpers. Bei älteren Exemplaren sind meist keine Haare zu finden, da diese mit der Zeit abgerieben werden. Die Käfer ernähren sich von Pollen, die Larven von Pflanzenwurzeln. Die Art kommt in der Nähe von Waldrändern und blütenreichen Wiesen vor. Bis vor einiger Zeit war sie sehr selten nur in Südwestdeutschland zu finden, es gibt jedoch (vermutlich im Zuge der Klimaerwärmung) deutliche Ausbreitungstendenzen. 32

Pseudovadonia livida / Kleiner Halsbock / verbreitet / ungefährdet
Die Larve entwickelt sich innerhalb von zwei Jahren in vom Nelken-Schwindling (Marasmius oreades) durchwachsener Humuserde. Die Käfer erscheinen von Mai bis Anfang Juli. Sie sind eifrige Blütenbesucher, insbesondere auf Doldenblütlern, Schafgarbe und Skabiosen. 33

Psyllobora vigintiduopunctata / Zweiundzwanzigpunkt-Marienkäfer, Pilz-Marienkäfer / verbreitet
Die Käfer werden drei bis 4,5 Millimeter lang und haben einen fast kreisrunden Körper. Ihre Deckflügel sind kräftig gelb gefärbt und weisen je elf schwarze Punkte auf. Die erwachsenen Tiere ernähren sich ebenso wie die Larven Echtem Mehltau. Wegen ihrer Pilznahrung gelten sie bei Gärtnern als Nützlinge. Bei Gefahr zieht der Käfer die Beine an seinen Körper und stellt sich tot. Aus seinen Beinen sondert er dabei ein übelriechendes Wehrsekret ab (Reflexbluten).34

Stenurella melanura / Kleiner Schmalbock / an Waldrändern sehr häufig / ungefährdet
Die Larvenentwicklung findet in verschiedensten morschen Laub- und Nadelhölzern statt, bevorzugt in dünnen, liegenden Zweigen. Die Entwicklungsdauer beträgt 2 Jahre35

evtl. Strophosoma capitatum / Rüsselkäfer / weit verbreitet / ungefährdet
Der Käfer wird 3 bis 5,2 Millimeter lang. Er besitzt einen breiten Rüssel. Die schwarzen Deckflügel sind mit braun-bronzefarbenen Schuppen bedeckt. Längs der Deckflügel verlaufen mehrere schwarze Punktreihen. Die ausgewachsenen Käfer findet man an einer Vielzahl von Bäumen: an Kiefern, Fichten und Lärchen, an der Gewöhnlichen Douglasie und an der Rotbuche, sowie an Tannen, Birken, Ebereschen und Eichen.36

Trichius gallicus / Glattschieniger Pinselkäfer / verbreitet
Die Flügeldecken sind gewöhnlich gelb mit drei schwarzen Querbinden, die nicht bis zur Flügeldeckennaht reichen. Die Larven von Trichius gallicus entwickeln sich in weißfaulem Laubholz. Sie benötigen zwei Jahre bis zum adulten Käfer. In Deutschland ist die Art in allen Bundesländern vertreten. Sie kommt hauptsächlich in der Norddeutschen Tiefebene vor. 37
Wanzen

Bryocoris pteridis / Kurzrüsselige Farn-Weichwanze / ungefährdet
Hier eine Nymphe. Die Wanzen werden 2,0 bis 4,0 Millimeter lang. Die Wanzen leben auf Farnen. Man findet sie vor allem an Wurmfarnen, Adlerfarnen und Anthyrium. Sie saugen besonders an Farnwedeln, die Sporangien (Stelle an denen die Sporen gebildet werden, Blattunterseite vom Farn)tragen. Die Überwinterung erfolgt als Ei, aus dem die Nymphen ab Mai schlüpfen.38

Corizus hyoscyami / Zimtwanze / ziemlich häufig / ungefährdet
Durch die auffallende rotschwarze Zeichnung an eine Feuerwanze … erinnernd, doch stärker behaart und mit anderem Zeichnungsmuster. Diese Wanzen weisen einen leichten Zimtgeruch auf – daher die deutsche Bezeichnung.39

Dolycoris baccarum / Beerenwanze / sehr häufig / ungefährdet
Diese Wanze saugt gerne an Früchten.

Dryophilocoris flavoquadrimaculatus / Vierfleck-Eichenweichwanze / weit verbreitet
Die Wanzen werden 6,0 bis 6,6 Millimeter lang. Sie haben eine schwarze Grundfarbe und sind gelb gemustert und sind leicht bestimmbar. Die Wanzen leben an Eichen. Sie saugen an den Knospen der Wirtspflanzen, ältere Nymphen und Wanzen saugen auch an Blatt- und Rindenläusen sowie an kleinen Schmetterlingsraupen, Insekteneiern oder den Nymphen anderer Weichwanzen, etwa aus der Gattung Psallus. Die ziemlich flugaktiven Wanzen können auch häufig auf anderen Gehölzen und in der Krautschicht gefunden werden. Sie treten bereits ab Anfang Mai auf und sterben bereits im Lauf des Juni.40

Gonocerus acuteangulatus / Braune Randwanze, Haselrandwanze, Schlehen-Randwanze / verbreitet / ungefährdet
Die Tiere leben auf Laubgehölzen, insbesondere an Sträuchern die Beeren tragen. Dort saugen sie insbesondere an reifenden Früchten.41


Halyomorpha halys / Marmorierte Baumwanze, Stinkwanze / Neozoon zunehmend / nicht bewertet
Die Art gilt als landwirtschaftlicher Schädling und wurde als Neozoon nach Nordamerika, später auch nach Europa eingeschleppt und hier bereits z. B. in Deutschland nachgewiesen. Die Weibchen beginnen mit der Eiablage im Frühsommer. Die kleinen Eigelege werden auf der Blattunterseite der Wirtspflanzen abgelegt. Die nach wenigen Tagen schlüpfenden Nymphen durchlaufen bis zum geschlechtsreifen Insekt nach fünf Stadien, Mindesttemperatur für ihre Entwicklung sind 14 °C. In China, ihrer natürlichen Heimat, entwickeln sich bis zu sechs Generationen in einem Jahr.
Die Marmorierte Baumwanze wird vor allem durch das Besaugen von Früchten schädlich. Um das Pflanzengewebe durch den Saugrüssel aufnehmen zu können, enthält der Speichel von Wanzen proteolytische d. h. Eiweiß abbauende Enzyme zur Verflüssigung des Gewebes. Der Speichel verursacht damit die typischen Schadbilder wie Verformungen, Verfärbungen und Nekrosen (Zerfall des Gewebes).42

Leptoglossus occidentalis / Amerikanische Kiefernwanze / invasiv häufig / nicht bewertet

Lygus pratensis / Gemeine Wiesenwanze / verbreitet / ungefährdet
Das Schildchen ist bei beiden Geschlechtern herzförmig und sticht mit einem sehr hellen Grün deutlich hervor. Der vordere Teil des Schildchens, der die dreieckige Form ergänzt, ist dunkelbraun. Sowohl die Larven als auch die erwachsenen Tiere saugen den Saft verschiedener krautiger Pflanzen, aber auch Nektar von Blüten. Die Wanzen können sehr gut, auch über weite Strecken fliegen. Sie unternehmen oft weite Ausbreitungsflüge nach dem Winter. Sie werden in der Nacht durch künstliches Licht angelockt.43

Pyrrhocoris apterus / Feuerwanze / überall ziemlich häufig / ungefährdet
Kontrastreich rot und schwarz gezeichnet, auf den verkürzten roten Flügeln jeweils 2 schwarze Punkte.44

Rhopalus lepidus / Glasflügelwanze / verbreitet
Bei vielen Arten sind die Vorderflügel durchsichtig. Der deutschsprachige Trivialname Glasflügelwanzen deutet auf dieses Merkmal hin. Es sind zwei Punktaugen ausgebildet, die auf niedrigen sklerotisierten Tuberkeln sitzen. Die Glasflügelwanzen ernähren sich von verschiedenen krautigen und holzigen Pflanzen. Sie saugen an reifen und unreifen Samen. Keiner ihrer Vertreter zählt zu den relevanten Schädlingen in der Landwirtschaft.45
Schmetterlinge

Acronicta psi / Pfeileule, Schleheneule / verbreitet / nicht gefährdet
Die Nachtfalter haben eine Flügelspannweite von 37 bis 44 Millimetern. Die Vorderflügel sind in der Grundfarbe hellgrau, selten graubraun bis dunkelgrau gefärbt, meist aber grau mit schwarzer Überstäubung. Sie besuchen Blüten. Die Raupen leben häufig auf großen Bäumen, aber nicht in der Krone, sondern auf Ästen, die weit herabhängen. Die Puppe überwintert.46
Dieses Exemplar saß auf den Balkonstein auf dem Fußboden, perfekt getarnt.

Celypha lacunana / Gewöhnlicher Wiesenwickler, Dunkler Brennnessel-Wickler / verbreitet
Einige Arten der Wickler rollen die Blätter ihrer Nahrungspflanzen zusammen, wodurch die Familie ihren Namen erhalten hat. Die Wickler fliegen in der Dämmerung und in der Nacht, werden tagsüber aber schnell auch aufgescheucht.

Evtl. Crambus lathoniellus / Graszünsler / überall häufig / ungefährdet
Der Falter ruht tagsüber meist kopfabwärts mit zusammengerollten Flügeln an Grashalmen, er lässt sich aber sehr leicht aufscheuchen.47

Inachis io / Tagpfauenauge / sehr häufig / ungefährdet
Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 50 bis 55 Millimetern. Sie haben eine rostrote Flügelgrundfärbung. Das unverkennbare und auffälligste Merkmal sind die an jeder Vorder- und Hinterflügelspitze gut erkennbaren, schwarz, blau und gelb gefärbten Augenflecken. Männchen des Tagpfauenauges verteidigen nachmittags im Frühjahr und Sommer Territorien in der Nähe von geeigneten Eiablageplätzen. Die Territorialkämpfe werden als eine Art Wettkampf in der Manövrierfähigkeit der Männchen ausgetragen. In Mitteleuropa ernähren sich die Raupen fast ausschließlich von der Großen Brennnessel. Als langlebiger Schmetterling (bis zu 11 Monate Lebenszeit) verfügt das Tagpfauenauge über einen sehr wirksamen Schutz gegen seine Fressfeinde. Im Ruhezustand mit zusammengeklappten Flügeln sehen Vertreter dieser Art eher wie dürre Blätter aus. Bei drohender Gefahr wird bei ihnen ein Bewegungsprogramm ausgelöst, bei dem sie ihre Flügel ruckartig auseinanderklappen, dabei ein zischendes Geräusch erzeugen und ihre augenförmige Flügelzeichnung zeigen. Zoologen der Universität Stockholm haben durch vergleichende Versuche herausgefunden, dass bei dieser Abwehrstrategie von dem auf der Flügeloberseite befindlichen Augensignal die größte Abschreckungswirkung gegen Vögel ausgeht. Die Zeichnung gaukelt Fressfeinden ein zu den Augen proportional großes Tier vor. Gegen Mäuse ist dagegen vor allem das zischende Geräusch wirksam.48 Einer der häufigsten heimischen Schmetterlinge.

Issoria lathonia / Kleiner Perlmutterfalter / relativ häufig / ungefährdet
Die Art bringt alljährlich 2 – 3, teilweise wohl sogar 4 Generationen hervor. Die Raupe lebt an Acker-Stiefmütterchen und vermutlich an weiteren Veilchen-Arten.49


Gonepteryx rhamni / Zitronenfalter / überall häufig / ungefährdet
Der Zitronenfalter überwintert frei in der Vegetation sitzend, meist dicht über dem Boden. Meist erwacht er bereits im Februar und gehört damit zu den allerersten Frühlingsboten. Die neue Generation von Faltern erscheint meist im Juli, zur gleichen Zeit fliegen noch die letzten Exemplare der Vorgängergeneration. Die Falter können somit das für Schmetterlinge ungewöhnliche Alter von einem vollen Jahr erreichen. Fast die Hälfte verbringen sie allerdings in der Winterruhe.50

Maniola jurtina / Großes Ochsenauge / überall häufig / ungefährdet
Vorderflügel mit heller Zeichnung und Augenfleck, die Falter sitzen während der heißen Zeit oft mehrere Tage regungslos im Schatten und legen eine Ruhepause ein.51

Melanargia galathea / Schachbrettfalter / recht häufig / ungefährdet
Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 37 bis 52 Millimetern. Ihre Flügeloberseiten sind schachbrettartig schwarz oder dunkelbraun und weiß gefleckt. Die Raupen ernähren sich von vielen verschiedenen Gräsern. In der Abenddämmerung sucht der Schachbrettfalter hohe Gräser auf, um dort kopfüber zu übernachten.52

Pieris brassicae / Großer Kohlweißling / überall häufig / ungefährdet
Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 60 Millimetern. Die Raupen findet man an Kohlarten, aber auch an anderen Kreuzblütengewächsen. Viele Raupen werden auch als Fund an der Großen Kapuzinerkresse beobachtet. Der Große Kohlweißling ist aus Sicht des Nutzpflanzenschutzes gelegentlich bedeutend. Damit ist es auch zu erklären, dass er nicht zusammen mit den übrigen europäischen Tagfaltern unter Naturschutz gestellt wurde.53


Polyommatus icarus / Hauhechel-Bläuling / verbreitet / ungefährdet
Die Eiablage erfolgt an verschiedenen Klee- und Luzernearten. Die Eier werden auf der Oberseite von Blättern abgelegt, aber ebenso in die Blüte von Klee oder Luzerne. Bei der Nahrungssuche besuchen die Falter mit Vorliebe verschiedene Kleearten.
Futterpflanzen der Raupen sind : Sichelklee, Hopfenklee, Luzerne, Faden-Klee, Hasen-Klee, Weiß-Klee, Gewöhnlicher Hornklee, Sumpf-Hornklee, Hufeisenklee, Bunte Kronwicke, Dornige Hauhechel, Kriechende Hauhechel 54
fett = im Wildblumenrasen bestimmt

Pyralis farinalis / Mehlzünsler / weltweit verbreitet / ungefährdet
Der Vorderflügel ist durch zwei weißliche Querlinien in drei, meist sehr charakteristisch gefärbte Felder unterteilt. Der Mehlzünsler wird ganz allgemein zu den Vorratsschädlingen von Körnern, Körnerprodukten, Mehl und Mehlprodukten gerechnet.55

Pyrausta purpuralis / Purpurroter Zünsler / verbreitet / ungefährdet
Der Purpurrote Zünsler erreicht eine Flügelspannweite von etwa 20 Millimetern. Die Vorderflügel sind mit purpurfarbenen Schuppen bedeckt und weisen mehrere goldgelbe Flecke auf. Die Hinterflügel besitzen eine schwärzliche Grundfärbung und tragen eine hellgelbe Binde. Je nach Alter des Falters kann die Färbung unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Zu den Nahrungspflanzen der Raupen zählen u. a. Ackerminze, Wasserminze und Dost (Origanum). Sie fressen in Bodennähe in zusammengesponnenen Blättern der Futterpflanzen.56

Triaxomera parasitella / sie gehört zur Familie der Pilzmotten (Tineidae) und dort zur Unterfamilie der Nemapogoninae / verbreitet
Ihre Vorderflügel sind überwiegend schwärzlich, mit unregelmäßigen weißen Flecken und Sprenkeln, was zu einem groben schwarzen Zickzackstreifen führt, der sich über die gesamte Länge der Flügel zieht. Der Rand der Vorderflügel ist ein haariger Saum, der abwechselnd schwarz und weiß gefärbt ist. Der Kopf ist mit einem Büschel orange-brauner Haare bedeckt. Die Raupen ernähren sich von Baumpilzen.57

Vanessa atalanta / Admiral / häufig / ungefährdet
Der Admiral gehört zu den typischen Wanderfaltern. Ab April fliegen regelmäßig Tiere aus dem Mittelmeerraum bei uns ein. Die Eiablage erfolgt ausschließlich an der Brennessel. Bedingt durch die einzelne Eiablage stellt sich die einzeln lebende Raupe aus einem Brennesselblatt eine markante Behausung her. Sie rollt die Blattfläche zu einer Tüte zusammen und klappt sie nach unten, sodass ein nach unten offener Trichter entsteht, in dem sie vor Blicken gut geschützt ist58.

Vanessa cardui / Distelfalter / überall häufig / ungefährdet
Der Distelfalter ist ein klassischer Wanderfalter. Er fliegt jedes Jahr über das Mittelmeer und die Alpen hinwegaus Nordafrika nach Mitteleuropa ein. Einzelne Falter wandern bis zum Polarkreis, sogar auf Spitzbergen traten sie schon auf.59
Libellen


Sympetrum vulgatum / Gemeine Heidelibelle / überall häufig / ungefährdet
Wie alle Heidelibellen legt diese Art die Eier paarweise im Flug ab. Das Paar fliegt dazu als Tandem über flachem Wasser oder am Ufer auf und ab, und das Weibchen wirft durch wippende Bewegungen des Hinterleibs die Eier ab. Diese überwintern im Flachwasser oder auf dem Trockenen.60
Zikaden

Graphocephala fennahi / Rhododendronzikade / fast überall / nicht bewertet
Ausgesprochen prächtig gefärbte schlanke Kleinzikade. Unterseite und Beine gelb, Oberseite kräftig grün mit zwei roten Längsstreifen auf jedem Vorderflügel.61

Issus coleoptratus / Echte Käferzikade / fast überall häufig / ungefährdet
Die Art lebt auf sehr verschiedenen Gehölzen und ernährt sich von deren Säften.62
Heuschrecken, Grashüpfer

Chorthippus albomarginatus / Weißrandiger Grashüpfer / weit verbreitet / ungefährdet
Weißrandige Grashüpfer sind sehr farbvariabel. Sie können je nach Habitat grünlich bis bräunlich dunkel gefärbt sein. Die Tiere können nicht nur hüpfen, sondern ihre Flügel auch zum kurzzeitigen Fliegen benutzen. Die erwachsenen Tiere legen im Herbst ihre Eier bevorzugt in die Erde oder zwischen Blüten in Bodennähe ab. Diese überwintern und im Juni/Juli schlüpfen daraus dann die geschlechtsreifen Grashüpfer. 63

Chorthippus apricarius / Feld-Grashüpfer / in Norddeutschland häufiger / Vorwarnliste
Beide Geschlechter sind oberseits im Wesentlichen gelb-bräunlich stellenweise auch grünlich und leicht gefleckt gefärbt. Sie singen nur bei Sonnenschein. Der Gesang besteht aus normalerweise ca. zwei Sekunden langen Strophen deren Silben aus einem tickenden Laut und zwei Zischlauten bestehen, die an eine kleine Dampflokomotive erinnern. Die Art ernährt sich von Gräsern.64

Chorthippus brunneus / Brauner Grashüpfer / ziemlich häufig / ungefährdet
Halsschildseitenkiele (schmale erhabene Linien oben auf dem Halsschild) winklig geknickt, bilden bei der Betrachtung von oben etwa die Form eines „X“.65

Chorthippus dorsatus / Wiesengrashüpfer / überall häufig / ungefährdet
Ihr Körper ist braun oder olivgrün gefärbt. Seltener ist der Rücken zum Teil grasgrün. Besiedelt werden bevorzugt leicht feuchte bis feuchte Wiesen, vor allem um Moore, die Art kommt aber auch auf mäßig trockenen Wiesen vor. Stark landwirtschaftlich genutzte oder gedüngte Wiesen werden aber gemieden.66

Chorthippus parallelus / Gemeiner Grashüpfer (Nymphe) / überall sehr häufig / ungefährdet
Der Gesang besteht aus kurzen Versen mit schnell aufeinanderfolgenden, kratzenden Tönen.67
Hier als Nymphe im späten Larvenstadion ist die Färbung noch nicht braun oder grün.

Leptophyes punctatissima / Punktierte Zartschrecke / häufiger / ungefährdet
Die Nahrung besteht aus Blüten-, Rosen-, Brombeer- und Himbeerblättern sowie Klee und Löwenzahn.
Fliegen

Anthomyiidae / Blumenfliege / verbreitet

Calliphora vicina / Blaue Schmeißfliege, Brummer / sehr häufig
Die kräftige Fliegenart dringt regelmäßig in Häuser ein und legt ihre weißen Eier gern an rohe oder gekochte Fleischstücke.68

Dolichopodidae / Langbeinfliege / weltweit verbreitet
Weltweit sind etwa 5.000 Vertreter dieser Gruppe bekannt, in Europa sind 805 Arten und Unterarten verbreitet. Es handelt sich um kleine bis mittelgroße Fliegen, die Körperlängen von 1,5 bis 7,5 Millimeter erreichen. Die Langbeinfliegen sind häufig bunt und metallisch glänzend. Namensgebend sind die langen Beine der meisten Arten, die in der Ruhestellung gestreckt sind und somit den Tieren ein langbeiniges Aussehen geben. Die Langbeinfliegen sind Jäger, die vor allem in Wassernähe oder auf der Wasseroberfläche Jagd auf kleinere Insekten machen. Außerdem sind sie durch ihre langen Beine in der Lage, Würmer und Insektenlarven aus dem Boden zu ziehen oder aus dem Wasser zu fischen.69

evtl. Ephialtes manifestator / Rotbeinige Holzschlupfwespe / verbreitet
Die Schlupfwespen (Ichneumonidae) bilden vermutlich die artenreichste Familie der Hautflügler, es sind etwa 30.000 Arten beschrieben, und es werden ca. 60.000 Arten geschätzt. Schlupfwespen sind schlank und haben meist einen deutlichen Legebohrer, der auch sehr lang sein kann. Die Färbung ist oft dunkel. Die Larven der Schlupfwespen leben durchweg als Parasitoide. Parasitiert werden holometabole Insekten, am häufigsten Schmetterlinge, Pflanzenwespen und Käfer. Besonders bei Massenentwicklungen der Wirtsart. Dadurch fungieren die Schlupfwespen als sehr wichtige Antagonisten vieler Schädlingsarten und halten deren Populationen auf natürliche Weise in Grenzen. Die meisten Schlupfwespen fliegen, ohne zu summen, viele zittern, wenn sie sitzen oder umherlaufen, mit den Fühlern.70
Passenderweise konnte ich diese Schlupfwespe auf einem Holzscheid unseres Holzlagers fotografieren.

Episyrphus balteatus / Gemeine Winterschwebfliege, Hainschwebfliege / sehr häufig / ungefährdet
Die Art kann wie die meisten Schwebfliegen im Flug „auf der Stelle stehen“.71

evtl. Lucilia caesar / Goldfliege / überall sehr häufig
Als Lebensraum bevorzugt die Goldfliege menschliche Siedlungsgebiete. Beobachten kann man die schillernde Fliege häufig auf faulenden Feststoffen (Fleisch- und Pflanzenreste), Exkrementen, aber auch auf Blüten, wo sie Nektar saugt. Flugzeit der Goldfliege ist von Juni bis September. Sie sind tagaktiv. Goldfliegen gehören zu den Vorratsschädlingen und stellen gleichzeitig eine ernstzunehmende Gesundheitsbedrohung dar. Durch Goldfliegen können ebenso nahrungszersetzende wie krankheitsübertragende Keime übertragen werden. Mechanische Übertragung von Erregern kann Darmerkrankungen beim Menschen hervorrufen. Wenn die Fliegen mit Wunden in Kontakt kommen, kann außerdem eine Sepsis (Blutvergiftung) eintreten.72

evtl. Otites guttatus / Schmuckfliege / weit verbreitet
Die Beine sind dunkel. Die Flügel sind braun marmoriert mit einem charakteristischen weißen Fleckenmuster. Man beobachtet die Fliegen von April bis Juli. Sie sind Blütenbesucher von Doldenblütlern (Apiaceae) und ernähren sich offenbar u. a. von Honigtau, den sie auf Blättern vorfinden. Über den Lebenszyklus ist wenig bekannt.73

Pollenia vagabunda / Wurmfliege / weit verbreitet
Über die Entwicklung von Pollenia vagabunda scheint es noch keine gesicherten Erkenntnisse zu geben. Aber sehr wahrscheinlich entwickeln sich die Larven in Regenwürmern wie bei anderen Pollenia-Arten.74

Rivellia syngenesiae / Signal Fliege Rivellia / verbreitet
Signalfliegen werden so bezeichnet, weil sie ihre Flügel ständig bewegen, um optische Signale auszusenden. Sie wird auch als verrückte Fliege mit einem überdimensionalen Rüssel genannt.

Stomoxys calcitrans / Wadenstecher / überall häufig
Ähnelt einer Stubenfliege…hat aber einen nach vorn gerichteten Stechrüssel. Außerdem werden die Flügel in Sitzhaltung leicht gespreizt. Der Wadenstecher sitzt meist kopfoben an Wänden, die Stubenfliege kopfunten. 75

Tephritis vespertina / Bohrfliege / verbreitet
Es handelt sich bei ihnen um kleine bis mittelgroße Fliegen mit auffällig gezeichneten Flügeln. Neben den Facettenaugen haben die Tiere auch Punktaugen. Ihre Fühler sind dreisegmentig, ihre Mundwerkzeuge sind gut ausgebildet. 76
Tephritis vespertina ist eine Fliege aus der Familie der Bohrfliegen. Die Fühler und Beine sind rotgelb gefärbt. Die Flügel weisen ein artspezifisches braunes Fleckenmuster auf. Die Bohrfliegenart nutzt als Wirtspflanzen verschiedene Korbblütler.77

Thysanoptera / Gewittertierchen, Fransenflügler, Thripse / überall auf der Welt verbreitet / ungefährdet
Die im Volksmund so genannten „Gewittertierchen“, die gefranste Flügel haben, aber nicht aktiv fliegen können, nutzen den Wind und die gute Thermik vor einem Gewitter als Antrieb und treten dann in Massen auf. Da Fransenflügler durch ihr geringes Gewicht als Luftplankton mehrere hundert bis tausend Kilometer durch den Wind transportiert werden können, sind sie außer in den Polargebieten überall auf der Welt zu finden. Der Name „Blasenfüße“ (Physopoda) bezieht sich auf eine lappenartig verbreiterte Struktur an den Endgliedern der Füße. Diese kann durch Druckerhöhung ballonartig ausgestülpt werden und wird von einer Drüse mit Flüssigkeit benetzt; sie dient so als Haftapparat an glatten Oberflächen.78

Tolmerus atricapillus / Gemeine Raubfliege / verbreitet
Die Gemeine Raubfliege sitzt oft auf ihrer Ansitzwarte und lauert dort auf vorbeifliegende Beute. Dazu gehören andere Fliegen, Heuschrecken und selbst kleinere Bienen und Wespen. Die Beutetiere werden im Flug überwältigt, mit dem Rüssel angestochen und ausgesaugt. Die Larven leben ebenfalls räuberisch von Insekten, unter anderem von Käferlarven.79


Volucella zonaria / Hornissenschwebfliege / verbreitet / ungefährdet
Es handelt sich um die größte und schnellste Schwebfliege Mitteleuropas.80
Quellenverzeichnis
https://www.rote-liste-zentrum.de/de/Artensuchmaschine.html
Der Kosmos Insektenführer, Kosmos – Naturführer, Heiko Bellmann, 2018, ISBN 978-3-440-15528-8
- https://www.wildbienen.info/system/gattung_andrena.php ↩︎
- Wikipedia „Rotpelzige Sandbiene“ (2026, 18.05.) in https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Rotpelzige_Sandbiene&oldid=266035160 ↩︎
- S. 316/1 „Honigbiene“ ↩︎
- Wikipedia „Gartenhummel“ (2025, 09.20.) in https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Gartenhummel&oldid=245424516 ↩︎
- Wikipedia „Veränderliche Hummel“ (2025, 10.04.) in https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Ver%C3%A4nderliche_Hummel&oldid=255983929 ↩︎
- Wikipedia „Baumhummel“ (2026, 07.05.) in https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Baumhummel&oldid=257162150 ↩︎
- S. 312/4 „Steinhummel“ ↩︎
- Wikipedia „Große Erdhummel“ (2026, 07.06.) in https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Gro%C3%9Fe_Erdhummel&oldid=260879577 ↩︎
- S. 314/1 „Wiesenhummel“ ↩︎
- Wikipedia „Dunkle Erdhummel“ (2026, 07.06.) in https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Dunkle_Erdhummel&oldid=260513534 ↩︎
- S. 312/3 „Ackerhummel“ ↩︎
- Wikipedia „Kegelbiene“ (2025, 12.26) in https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Kegelbienen&oldid=239476511 ↩︎
- Wikipedia „Gemeine Seidenbiene“ (2026, 05.06.) in https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Gemeine_Seidenbiene&oldid=266035022 ↩︎
- Wikipedia „Rote Mauerbiene“ (2026, 01.05.) in https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Rote_Mauerbiene&oldid=266083850 ↩︎
- Wikipedia „Sphecodes ferruginatus“ (2026, 05.06.) in https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Sphecodes_ferruginatus&oldid=265158262 ↩︎
- Wikipedia „Deutsche Wespe“ (2026, 02.05.) in https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Deutsche_Wespe&oldid=264877655 ↩︎
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- Wikipedia „Erdbeerblütenstecher“ (2026, 02.05.) in https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Erdbeerbl%C3%BCtenstecher&oldid=247485431 ↩︎
- Wikipedia „Mausgrauer Schnellkäfer“ (2026, 02.05) in https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Mausgrauer_Schnellk%C3%A4fer&oldid=255938564 ↩︎
- Wikipedia „Wollkrautblütenkäfer“ (2026, 23.05.) in https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wollkrautbl%C3%BCtenk%C3%A4fer&oldid=266151081 ↩︎
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- https://arthropodafotos.de „Hoplia (Decamera) philanthus (Fuesslin, 1775)“ (2025, 10.26.) ↩︎
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- Wikipedia „Kleiner Halsbock“ (2025, 10.26.) in https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Kleiner_Halsbock&oldid=223489130 ↩︎
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- S. 102/4 „Glasflügelwanze, Zimtwanze“ ↩︎
- Wikipedia „Dryophilocoris flavoquadrimaculatus“ (2026, 21.05.) in https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Dryophilocoris_flavoquadrimaculatus&oldid=172891861 ↩︎
- Wikipedia „Braune Randwanze“ (2025, 09.20.) in https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Braune_Randwanze&oldid=255199497 ↩︎
- Wikipedia „Marmorierte Baumwanze“ (2025, 09.20.) in https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Marmorierte_Baumwanze&oldid=253989437 ↩︎
- Wikipedia „Gemeine Wiesenwanze“ (2025, 10.06.) in https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Gemeine_Wiesenwanze&oldid=246523760 ↩︎
- S. 104/6 „Feuerwanze“ ↩︎
- Wikipedia „Glasflügelwanzen“ (2026, 02.05.) in https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Glasfl%C3%BCgelwanzen&oldid=265556423 ↩︎
- Wikipedia „Pfeileule“ (2026, 23.05.) in https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Pfeileule&oldid=256649581 ↩︎
- S 334/2 „Graszünsler“ ↩︎
- Wikipedia „Tagpfauenauge“ (2026, 16.05) in https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Tagpfauenauge&oldid=262452621 ↩︎
- S. 406/3 „Kleiner Perlmutterfalter“ ↩︎
- S. 412/2 „Zitronenfalter“ ↩︎
- S. 394/1 „Großes Ochsenauge“ ↩︎
- Wikipedia „Schachbrett (Schmetterling)“ (2026, 16.05.) in https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Schachbrett_(Schmetterling)&oldid=262452643 ↩︎
- Wikipedia „Großer Kohlweißling“ (2026, 16.05.) in https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Gro%C3%9Fer_Kohlwei%C3%9Fling&oldid=263197230 ↩︎
- Wikipedia „Hauhechel-Bläuling“ (2025, 10.27.) in https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Hauhechel-Bl%C3%A4uling&oldid=238065583#Verbreitung_und_Lebensraum ↩︎
- Wikipedia „Mehlzünsler“ (2025, 10.04.) in https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Mehlz%C3%BCnsler&oldid=253905565 ↩︎
- Wikipedia „Purpurroter Zünsler“ (2026, 16.05.) in https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Purpurroter_Z%C3%BCnsler&oldid=259923013 ↩︎
- Wikipedia „Triaxomera parasitella“ (2026, 07.06.) in https://en.wikipedia.org/wiki/Triaxomera_parasitella ↩︎
- S. 400/2 „Admiral“ ↩︎
- S. 400/3 „Distelfalter“ ↩︎
- S. 58/1 „Gemeine Heidelibelle“ ↩︎
- S. 116/4 „Rhododendronzikade“ ↩︎
- S. 112/3 „Käferzikade“ ↩︎
- Wikipedia „Weißrandiger Grashüpfer“ (2026, 16.05.) in https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wei%C3%9Frandiger_Grash%C3%BCpfer&oldid=241776902 ↩︎
- Wikipedia „Feldgrashüpfer“ (2026, 16.05.) in https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Feldgrash%C3%BCpfer&oldid=241776631 ↩︎
- S, 90/1 „Brauner Grashüpfer“ ↩︎
- Wikipedia „Wiesengrashüpfer“ (2026, 16.05.) in https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wiesengrash%C3%BCpfer&oldid=262758668 ↩︎
- S. 90/3 „Gemeiner Grashüpfer“ ↩︎
- S. 242/1 „Blaue Schmeißfliege, Brimmer“ ↩︎
- Wikipedia „Langbeinfliegen“ (2026, 23.05.) in https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Langbeinfliegen&oldid=181223479 ↩︎
- Wikipedia „Schlupfwespen“ (2026, 14.05.) in https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Schlupfwespen&oldid=259129015 ↩︎
- S. 230/4 „Gemeine Winterschwebfliege, Hainschwebfliege“ ↩︎
- Wikipedia „Goldfliege“ (2026, 16.05.) in https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Goldfliege&oldid=257258689 ↩︎
- Wikipedia „Otites guttatus“ (2025, 10.06.) in https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Otites_guttatus&oldid=256507172 ↩︎
- https://www.naturspaziergang.de/Zweifluegler/Calliphoridae/Pollenia_vagabunda.htm (2025, 10.07.) ↩︎
- S. 238/5 „Wadenstecher“ ↩︎
- Wikipedia „Bohrfliegen“ (2026, 15.05.) in https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Bohrfliegen&oldid=260141459 ↩︎
- Wikipedia „Tephritis vespertina“ (2026, 15.05.) in https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Tephritis_vespertina&oldid=257169912 ↩︎
- Wikipedia „Fransenflügler“ (2025, 11.17.) in https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Fransenfl%C3%BCgler&oldid=260951812 ↩︎
- Wikipedia „Gemeine Raubfliege“ (2026, 06.04.) in https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Gemeine_Raubfliege&oldid=248284753 ↩︎
- Wikipedia „Hornissenschwebfliege“ (2025, 09.20.) in https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Hornissenschwebfliege&oldid=236587087 ↩︎